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January 24, 2007

Konzerthinweis: Konzertzyklus "Forum Alte Musik"

Die Konzertreihe «Forum für Alte Musik» präsentiert in der Kirche St. Mangen auch dieses Jahr frühe Musik bis ins 18. Jahrhundert in historischer Aufführungspraxis.
Der sechsteilige Konzertzyklus beginnt am Sonntag, 28. Januar 2007, die Konzerte finden jeweils um 17.00 Uhr in der Kirche St. Mangen statt.

Seit 1985 präsentiert das «Forum Alte Musik» seinen jährlichen Konzertzyklus. Das verbindende Leitmotiv ist die historische Aufführungspraxis: die Interpretation von Musik des Mittelalters bis in die frühe Klassik hinein auf Instrumenten der Zeit und damit in originaler Klanggestalt. Jedes Konzert vermittelt eine bestimmte Facette des reichen Repertoires der Alten Musik. Die Kirche St. Mangen bietet mit ihrer für Ensemblespiel sehr geeigneten Akustik ein ideales Umfeld.

Den Auftakt des diesjährigen Zyklus macht kommenden Sonntag ein Orgelkonzert, das vom Niederländer Jacques van Oortmerssen gestaltet wird. Er ist ein international anerkannter Spezialist für historische Aufführungspraxis, insbesondere für Norddeutsche Barockmusik; er wird Orgelwerke von Dietrich Buxtehude und Johann Sebastian Bach spielen. Im zweiten Konzert führt das Ensemble für frühe Musik Augsburg die Hörer unter dem Titel «Mysterium Mariae» in die Welt der Marienlieder des Spätmittelalters.

Das dritte Konzert bietet mit dem Ensemble Campanile Streichquartette von Haydn, Schubert und Reicha. Im fünften Konzert führen die Münchner Violinistin Doris Kreusch-Orsan und Bernhard Ruchti das Publikum in die Welt virtuoser und klanglich farbenreicher Violinmusik aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts.

Rudolf Lutz setzt in seinem Konzert sein letztjähriges Konzept fort und widmet sich am Cembalo den dreistimmigen Sinfonien von J.S. Bach – verbunden durch Improvisationen und Werke anderer Meister. Das letzte Konzert gestaltet Verena Förster gemeinsam mit den Solothurner Singknaben. Das Thema: Heinrich Schütz und seine Zeitgenossen. (pd/red.)

Die Konzerte:

28. Januar
Organist Jacques van Oortmerssen: Von Buxtehude zu J. S. Bach

4. Februar
Ensemble für frühe Musik Augsburg: Mysterium Mariae

11. Februar
Ensemble Campanile: Frühromantische Soirée

18. Februar
Doris Kreusch-Orsan (Violine) und Bernhard Ruchti (Orgel): Virtuose Musik aus dem südlichen Deutschland des 17. Jahrhunderts

25. Februar
Rudolf Lutz (Cembalo): Die 15 dreistimmigen Sinfonien von J. S. Bach

4. März
Solothurner Singknaben und Verena Förster (Orgel): Heinrich Schütz und seine Zeitgenossen

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Link: Konzertdaten
Quelle: St. Galler Tagblatt

January 23, 2007

Die Bank Wegelin gewährt erstmals Einblicke in ihre Geschäftsbücher und in ihre Philosophie

Die in St. Gallen gegründete älteste Bank der Schweiz, Wegelin & Co., hat Jahre hohen Wachstums hinter sich. Dank neuer Produkte und neuer Niederlassungenwill man das Tempo halten.

Thomas Griesser Kym/Zürich

Was Caspar Zyli 1741 als Einzelfirma gründete, hat sich bis heute zu einer der «Schweizer Privatbanken mit dem höchsten Wachstum entwickelt». In der Tat: In den vergangenen zehn Jahren haben sich die verwalteten Kundenvermögen verachtfacht, der Bruttogewinn ist gar mit dem Faktor 27 multipliziert worden (siehe Tabelle). Dieses Wachstum und die geografische Ausdehnung – bis 1998 war Wegelin nur in St. Gallen physisch präsent, seither kamen der Reihe nach Niederlassungen in Zürich, Lugano, Bern, Lausanne, Schaffhausen und Basel dazu – haben laut Teilhaber Otto Bruderer die Überzeugung reifen lassen, «dass es Zeit ist, Einblick zu gewähren». Bisher nämlich waren sämtliche Geschäftszahlen streng gehütetes Betriebsgeheimnis.

Zwanzig Standorte als Fernziel
An einer Medienkonferenz in Zürich wurde publik, dass Wegelin per Ende Januar 2007 rund 17 Mrd. Fr. an Kundenvermögen verwaltete. In den letzten fünf Jahren nahmen die Vermögen um durchschnittlich 25% zu. Diese Wachstumsrate will man laut Bruderer in «den nächsten zwei, drei Jahren» halten; Prognosen darüber hinaus liess er sich nicht entlocken. Wegelin, die stets organisch gewachsen ist und nie Zukäufe getätigt hat, will die Zahl der Niederlassungen weiter ausbauen: Dieses Jahr sind Eröffnungen in Genf und Locarno geplant. Bei vollständiger geografischer Abdeckung dürfte das Netz laut Teilhaber Konrad Hummler dereinst «rund zwanzig Standorte» umfassen. Lücken ortet er besonders in Graubünden und in der Zentralschweiz, wobei Hummler mit Niederlassungen sowohl in Luzern als auch in Zug liebäugelt. Eine physische Expansion ins Ausland ist kein Thema, weil sich Wegelin als relativ kleine Bank nicht mit verschiedenen Rechtssystemen befassen könne.

Durchschnittsalter 35
Ein zentraler Baustein der Firmenkultur ist, dass Wegelin Führungspositionen aus den eigenen Reihen besetzt. Die erweiterte Geschäftsleitung (GL) besteht aus den fünf unbeschränkt haftenden Teilhabern plus 13 weiteren GL-Mitgliedern. Auf den nächsten Stufen folgen 78 Mitglieder der Direktion, 84 Kader und 88 weitere Mitarbeitende. Das Durchschnittsalter über die ganze Bank beträgt 35 Jahre. Alle Mitarbeitenden sind am Unternehmen beteiligt. Die Bank gehört zu 25% den Familienstämmen Wegelin und Rehsteiner sowie zu 75% der Holding Wegelin & Co. AG. An dieser halten die fünf Teilhaber ebenfalls 75%, und 25% der Holding liegen bei den übrigen Beschäftigten.

Innovativer Vorreiter
Ein modernes Portfolio-Management pflegt Wegelin & Co., seit 1991 Hummler und 1994 Bruderer Teilhaber wurden. Seither hat sich Wegelin einen Namen gemacht als Entwickler neuartiger Finanzprodukte. 1991 beispielsweise wurde unter Leitung des 1999 zum Teilhaber aufgestiegenen Stefan Tolle eines der ersten Strukturierten Produkte in der Schweiz lanciert. Als neues Konzept stellte der Teilhaber Magne Orgland die Anlagemethode WegeLEAN vor, eine Vermögensverwaltungsstrategie für Privatinvestoren, die bisher institutionellen Anlegern vorbehalten war.

Dem Finanzplatz Schweiz attestiert Hummler eine «hervorragende Ausgangslage». Die Bank Wegelin könne davon profitieren, da sie «eine Art Klon» des Bildes der Schweiz darstellt: «klein, unabhängig, verlässlich, offen und global denkend, mit hohem Wirkungsgrad».

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Quelle: St. Galler Tagblatt

January 11, 2007

Mannenweier drained

The Mannenweier in St. Gallen has been drained for the first time in twenty years due to some renovation work that's beeing done to a channel betwenn the Mannenweier and the Chrüzweier in St. Georgen. The following link provides a short series of pictures that show how this looks like.

Link: Picasa web album
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January 10, 2007

Gerichtskreise an die Wahlkreise anpassen

Die Regierung leitet dem Kantonsrat Botschaft und Entwurf für eine Justizreform zu. Die Vorlage schafft sieben Gerichtskreise, die den Wahlkreisen für den Kantonsrat entsprechen. Die Volkswahl der Kreisgerichte wird beibehalten. Ferner umfasst das Geschäft neue Wahlvoraussetzungen für Richterinnen und Richter und vereinfacht die Organisation der Kreisgerichte. Die Justizreform bringt Einsparungen von jährlich knapp 1,5 Millionen Franken.

Die Vorlage der Regierung ist in zwei Nachträge gegliedert, je einen zum Gerichtsgesetz und zum Kantonsratsbeschluss über die Zahl der Richter. Sie trägt dem Sparauftrag des Kantonsrates im Rahmen des Massnahmenpaketes 2004 Rechnung. Die Änderungen sollen auf Beginn der nächsten Amtsdauer der Kreisgerichte am 1. Juni 2009 umgesetzt werden.

Sieben Kreisgerichte
Mit der neuen Kantonsverfassung wurden die Bezirke aufgehoben und in Wahlkreise für den Kantonsrat umgeformt. Damit entstanden zum Teil erhebliche Abweichungen zu den Gerichtskreisen. Dies gilt insbesondere für die Wahlkreise St.Gallen, Wil und Toggenburg, die sich nicht decken mit den heutigen Gerichtskreisen St.Gallen, Untertoggenburg-Gossau, Alttoggenburg-Wil und Obertoggenburg-Neutoggenburg. Deshalb schlägt die Regierung eine Lösung vor, welche die Gebietseinteilung der Wahlkreise berücksichtigt: sechs Gerichtskreise, die den Wahlkreisen entsprechen, plus ein siebter Gerichtskreis, den bereits heute die Wahlkreise Werdenberg und Sarganserland gemeinsam bilden.

Damit bleiben die Gerichtskanzleien an den bisherigen Orten. Eine Ausnahme bildet der Gerichtskreis Wil, der neu gegliedert wird. Die Regierung vertritt die Auffassung, dass die Kanzlei des Kreisgerichtes Wil sowohl in Wil als auch in Flawil angesiedelt werden könnte. Die Regierung hat entschieden, dass die Gerichtskanzlei am bestehenden Standort in Flawil untergebracht werden soll und der Standort Wil aufgehoben wird. Dieser Entscheid wird damit begründet, dass die Räumlichkeiten in Flawil genügend gross sind. Demgegenüber müssten in Wil neue Räumlichkeiten zugemietet werden, weil das neue Kreisgericht Wil in den bisherigen Räumlichkeiten in Wil nicht Platz hat. Dies käme teurer. Die Regierung hat daher mit Blick auf den Sparauftrag des Kantonsrates beim Standortentscheid auf die niedrigeren Kosten abgestellt.

Volkswahl der Kreisgerichte bleibt
Die Kreisgerichte werden vom Volk gewählt, die kantonalen Gerichte dagegen vom Kantonsrat. Im Vernehmlassungsentwurf hatte die Regierung vorgeschlagen, auch die Kreisgerichte künftig durch den Kantonsrat wählen zu lassen. Dadurch wollte sie gewährleisten, dass qualifizierte Richterinnen und Richter die komplexer und umfangreicher gewordenen Fälle beurteilen. Die politischen Parteien lehnten aber im Vernehmlassungsverfahren die Parlamentswahl überwiegend ab – vor allem aus staatspolitischen Gründen. Die Volkswahl gewährleiste die demokratische Legitimation der gewählten Richterinnen und Richter und damit ihre Unabhängigkeit besser. Die Regierung will deshalb bei der Justizreform am Grundsatz der Volkswahl der Kreisgerichte festhalten.

Zur Qualitätssicherung sind jedoch neue Wahlvoraussetzungen vorgesehen. So müssen künftig die hauptamtlichen und die fest angestellten nebenamtlichen Richterinnen und Richter über ein Lizentiat oder einen Master einer schweizerischen Universität oder ein schweizerisches Anwaltspatent verfügen und wenigstens drei Jahre Berufserfahrung in der Rechtspflege oder Advokatur nachweisen. Dabei kann der Kantonsgerichtspräsident einen anderen Hochschulabschluss oder Fähigkeitsausweis als gleichwertig anerkennen.

Einzelrichter und Geschäftsleiter
Mit verschiedenen Gesetzesänderungen wurde in den letzten Jahren die Zahl der Richterinnen und Richter reduziert, die an einem Entscheid mitwirken. Heute entscheidet im erstinstanzlichen Gerichtsverfahren in rund 80 Prozent der Fälle ein Richter allein (der Kreisgerichtspräsident oder ein Gerichtsschreiber mit einzelrichterlichen Befugnissen). Nur noch 20 Prozent kommen vor ein Kollegialgericht mit in der Regel drei Richtern. Die neue Gerichtsorganisation sieht daher Einzelrichter als eigenständige Kategorie vor. Sie treten an die Stelle von Kreisgerichtspräsidenten, deren Zahl auf zwei bis drei je Gerichtskreis reduziert wird, und von Gerichtsschreibern, die in der neuen Organisation keine einzelrichterlichen Befugnisse mehr haben. Daneben sind weiterhin die Familienrichter für Familiensachen zuständig, und die nebenamtlichen Laienrichter kommen als Beisitzer in den Kollegialgerichten zum Einsatz. Den Kreisgerichtspräsidenten obliegt auch in Zukunft die administrative Leitung des Gerichtes, wobei einer als Geschäftsleiter einzusetzen ist, der die Hauptverantwortung für die personelle und administrative Leitung des Kreisgerichtes trägt. Die neue Organisation soll ohne Personalausbau durch Stellenumwandlungen umgesetzt werden.

Kassationsgericht abschaffen
Neben dem Kanton St.Gallen kennt lediglich der Kanton Zürich ein Kassationsgericht. Im Bereich der Strafrechtspflege besteht bereits seit Erlass des Strafprozessgesetzes kein solches Gericht mehr. Das ausschliesslich aus nebenamtlichen Mitgliedern bestehende Kassationsgericht hat darum nur noch rund 15 bis 20 zivilrechtliche Fälle pro Jahr zu bearbeiten. Für eine so geringe Zahl rechtfertigt es sich nicht, ein selbständiges Gericht beizubehalten.

Schlichtungsstelle ersetzt Arbeitsgericht
Arbeitsrechtliche Streitigkeiten werden heute ohne vorgängiges Schlichtungsverfahren von den Arbeitsgerichten entschieden, die paritätisch aus Arbeitgebern und Arbeitnehmern zusammengesetzt sind. In der Praxis liegt der Hauptakzent des Verfahrens auf der Streitschlichtung; die meisten Fälle werden durch Vergleich erledigt. Deshalb soll in arbeitsrechtlichen Streitigkeiten dem Gerichtsverfahren ein eigentliches Schlichtungsverfahren vorangehen, wie dies auch der Entwurf für eine schweizerische Zivilprozessordnung vorsieht. Pro Gerichtskreis ist eine nebenamtliche Schlichtungsstelle geplant. Die neuen Schlichtungsstellen werden paritätisch zusammengesetzt sein. Sie lösen die Arbeitsgerichte ab; arbeitsrechtliche Klagen werden in Zukunft von den Kreisgerichten entschieden.

Sparauftrag erfüllt
Der Kantonsrat beauftragte die Regierung mit dem Massnahmenpaket 2004, bei den Gerichten insgesamt rund eine Million Franken pro Jahr zu sparen. Diese Vorgabe ist mit der bereits erfolgten Reduktion der Zahl der Kantonsrichter von elf auf neun sowie mit der Verkleinerung des Versicherungsgerichtes teilweise schon realisiert. Die Justizreform ermöglicht weitere Einsparungen, so dass mit einem Entlastungspotenzial von voraussichtlich knapp 1,5 Millionen Franken der Auftrag des Kantonsrates erfüllt wird.

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Quelle: www.sg.ch
Material:
Botschaft und Entwürfe der Regierung vom 19. Dezember 2006 (PDF, 226 Kb)

January 09, 2007

600 kg Fische aus Mannenweier

Weil der Mannenweier auf Drei Weieren in St. Gallen nach der ersten Ausfisch-Aktion Anfang Dezember zufror, musste die Aktion unterbrochen werden.

Dank den milden Temperaturen konnte der Weiher gestern nun aber definitiv leergefischt werden. «Nachdem wir im Dezember bereits 400 Kilogramm Fische wie Karpfen, Rotaugen oder Eglifische aus dem Weiher holten, waren es jetzt noch einmal 200 Kilogramm Fische», sagt der St. Galler Fischereiaufseher Mario Rova. Ein Teil der Tiere komme ins «Baggerloch» bei Altenrhein, der Rest in den Eichweier der St. Galler Bubenfischerei, so Rova.

Nachdem der Mannenweier gestern Nachmittag wirklich ausgefischt war, konnte er ganz abgelassen werden. Dies ist das erste Mal seit 1986. Nun können die Reparaturen an den alten Druckleitungen fortgesetzt werden.

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Quelle: 20min

January 04, 2007

Bund akzeptiert begrenzte Zahl von Zusatzflügen auf dem Flugplatz St.Gallen-Altenrhein

Bern, 04.01.2007 - Der Bund akzeptiert eine eng begrenzte Zahl zusätzlicher Linien- und Charterflüge auf dem Flugplatz St. Gallen-Altenrhein. Nachdem die Gespräche mit Österreich über die Konzessionierung des Flugplatzes blockiert sind, soll St. Gallen-Altenrhein daraus kein Nachteil entstehen. Gleichzeitig erarbeitet der Bund zusammen mit dem Kanton St. Gallen das weitere Vorgehen.

Die Zahl der Linien- und Charterflüge auf dem Flugplatz St. Gallen-Altenrhein ist in den letzten Jahren leicht zurückgegangen und hat nicht mehr das Niveau des Rekordjahres 2002 erreicht. Der Bund ist in Absprache mit dem Kanton St. Gallen bereit, eine begrenzte Ausweitung des Linien- und Charterverkehrs zu akzeptieren, solange die maximale Anzahl von Flugbewegun-gen aus dem Jahr 2002 nicht überschritten wird und der Betrieb das gültige Betriebsreglement sowie die bestehende Verwaltungsvereinbarung mit Österreich einhält.

Der Bund bietet Hand zu dieser begrenzten Ergänzung des bestehenden Linien- und Charter-verkehrs auf dem Flugplatz St. Gallen-Altenrhein, da die Gespräche mit Österreich im Zusammenhang mit der Konzessionierung blockiert sind. Aus der daraus resultierenden Verzögerung soll für den Flugplatz St. Gallen-Altenrhein kein Nachteil entstehen, und er soll den geringen Spielraum innerhalb der gültigen Rahmenbedingungen nutzen können. Mit der für Anfang Februar 2007 geplanten Einführung einer neuen Linienverbindung nach Düsseldorf/Mönchengladbach wird dieser Spielraum weit gehend ausgeschöpft.

Wegen der Verzögerungen bei den Gesprächen mit den österreichischen Stellen konnte auch der Koordinationsprozess für den Sachplan Infrastruktur der Luftfahrt (SIL) noch nicht abgeschlossen werden. Der Bund wird aber den am Prozess Beteiligten demnächst eine definitive Fassung des Koordinationsprotokolls zukommen lassen und den Sachplanungsprozess in Abstimmung mit der kantonalen Richtplanung weiterführen. Ferner ist der Bund dabei, zusammen mit dem Kanton St. Gallen die neue Situation zu analysieren und das weitere Vorgehen festzulegen.

Adresse für Rückfragen:
Für Medienschaffende:
Kommunikation BAZL
Telefon: 031 325 83 70
Herausgeber:
Bundesamt für Zivilluftfahrt
Internet: http://www.aviation.admin.ch

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December 29, 2006

Silvester in St. Gallen, Turmbläserkonzert

Am 31. Dezember findet eine öffentliche Silvesterfeier auf dem Klosterplatz St. Gallen statt. Musikalisch umrahmt wird der Jahreswechsel durch ein Turmbläserkonzert auf dem Kirchturm zu St. Laurenzen.

23.30-23.45 Uhr: Turmbläserkonzert Teil I
00.15-00.30 Uhr: Turmbläserkonzert Teil II

Trompete: Hansruedi Bürki
Euphonium: Silvan Arpagaus
Posaunen: Dominique Engel und Thomas Hautle

December 27, 2006

St. Gallen wird aufgemöbelt

Das St. Galler Klosterviertel, die südliche Altstadt, soll wohnlicher werden: Mit rund neun Millionen Franken will die Stadt den historischen Kern, eines der Weltkulturgüter, neu gestalten und aufwerten - mit Pflaster, Holz und Edelstahl.

Seit 2003 haben Fussgänger Vortritt im St. Galler Klosterviertel. Das Gebiet ist eine Begegnungszone, in dem nur Tempo 20 gefahren werden darf. Das führte zu einer Reduktion des Durchgangsverkehrs. Pro Tag fahren nun noch 2500 Fahrzeuge durch das Quartier, vor 15 Jahren waren es noch 14 000.

Das Konzept war in einer «Altstadtrunde» aus Vertretern von Gewerbe, Quartiervereinen, TCS und VCS, katholischer Kirche, Polizei, Stadt- und der Kantonsverwaltung erarbeitet worden. Erzielt wurde eine Reduktion des Verkehrs um 46 Prozent. Die von der Altstadtrunde geforderte Reduktion um 85 Prozent wurde allerdings nicht erreicht.

Etappierung
In Etappen sollen jetzt die Gassen und Plätze in der südlichen Altstadt neu gestaltet werden. In einer ersten Etappe wird die Gallusstrasse zwischen Gallusplatz und Marktgasse in Angriff genommen. Die Kosten dafür liegen bei 2,4 Millionen Franken, wie Stadträtin Elisabeth Beéry am Mittwoch an einer Medienorientierung sagte.

Die Trottoirs werden aufgehoben. Der Bodenbelag wird durchgehend aus einer Pflästerung bestehen, die durch Format, Rinnenführung und Verlegerichtung differenziert wird. Autolenkern soll damit das Primat der Fussgänger in Erinnerung gerufen werden.

In den Gassen sollen die Steine faustgross sein, auf den Plätzen etwas grösser. Die Pflästerung wird gefugt, damit sie gut begehbar ist. Ausserdem werde die gepflasterte Fahrbahn eine verlangsamende Wirkung auf den Verkehr ausüben, hoffen die Experten.

Konfliktreiche Geschichte
Möbliert wird mit Sitzbänken, Signalen und Abfalleimern, aber auch beispielsweise mit Salzkisten im Winter, die in Form und Material aufeinander abgestimmt sind und ein ruhiges Gesamtbild ergeben. Das wird mit lackiertem Holz und Edelstahl erreicht. Bestehende Bäume bleiben erhalten. Das Konzept sieht eine szenische Beleuchtung von Kathedrale und St. Laurenzenkirche vor.

Die Vorgeschichte war konfliktreich: Die südliche Altstadt mit ihren Verkehrsproblemen war in St. Gallen Jahrzehnte lang Gegenstand von Auseinandersetzungen. 1993 wurde in einer Volksabstimmung der Bau einer Süd-Umfahrung mit Tunnel abgelehnt. Später wurde der Durchgangsverkehr mit einer «Nase» beim Gallusplatz eingeschränkt.

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Fotos: VCS

December 22, 2006

St. Gallen bietet gratis Internet für alle

St. Gallen - Ab März 2007 soll die gesamte Bevölkerung der Stadt St. Gallen einen kostenlosen Internetzugang erhalten: Die erste Testphase des Opensource-Netzwerkes in St. Gallen wurde am Donnerstag gestartet. Geplant sind drei Antennen. (ht/sda)

Das Projekt «Wireless St. Gallen» sei eines der ersten flächendeckenden Drahtlos-Internet-Angebote der Schweiz, das der Öffentlichkeit kostenlos zugänglich gemacht werde, hiess es an einer Medienkonferenz. Vergleichbare Projekte gebe es in Berlin, Leipzig und Wien.

Initiiert wurde das Wireless St. Gallen-Projekt durch Mitarbeitende des Organisations- und Informatik-Amts (OIA) der Stadt zusammen mit der Technischen Hochschule Rapperswil, der Studentenschaft der Universität St. Gallen, den St. Galler Stadtwerken und der Gruppierung «openwireless.ch St. Gallen».

«Weiterentwicklung der Infrastruktur»
Es ermögliche die Weiterentwicklung der Kommunikationsinfrastruktur der Stadt, sagte Stadtpräsident Franz Hagmann. Ein kostenloser Internetzugang sei ein Grundbedürfnis, sagte der Leiter der Stadtwerke, Ivo Schillig an der Medienkonferenz. Bis Ende Februar 2007 testen Studierende das Projekt.

Drei Sendestationen sollen auf dem Gebiet der Stadt St. Gallen ein Basis-Funknetzwerk verbreiten und den Internetzugang gewährleisten. Zwei Antennen sind bereits in Betrieb. Spezielle Wireless-Router empfangen das Signal der Antenne und verbreiten es.

Swisscom gelassen
Damit das System funktioniert, ist die Mitwirkung der Bevölkerung nötig: 20 Router wurden bereits bei Studierenden installiert. «Wireless St. Gallen» kann nur flächendeckend betrieben werden, wenn ein genügend dichtes Netz von privaten Routern in den Haushalten besteht, wie Projektleiter Urs Kofmehl erklärt.

Die Swisscom reagiert gelassen auf das St. Galler Pilotprojekt: Es herrsche Wettbewerb und der Wettbewerb sei ohnehin heftig, sagte Swisscom-Mediensprecher Josef Frey auf Anfrage. «Wireless St. Gallen» sei eine weitere Möglichkeit, Daten flächendeckend anzubieten.

Problematik Sicherheit
Offene Fragen ergäben sich bei der Problematik der Sicherheit und des Datenschutzes. So genannte WLAN-Router seien völlig offen. Jeder Benutzer müsse sich sehr gut überlegen, ob er davon Gebrauch machen wolle.

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Quelle: news.ch

December 13, 2006

Neue Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte

Folgende Personen haben die Anwaltsprüfung des Kantons St. Gallen im Herbst 2006 bestanden:

lic. iur. Alexander Bartl
lic. iur. Tatjana Bont
lic. iur. Karin Bürki
lic. iur. Benjamin Dori
lic. iur. Christine Egger
lic. iur. Michael Fink
lic. iur. Philipp Geertsen
lic. iur. Thomas Hautle
lic. iur. Melanie Imfeld
lic. iur. Silvia Jäger
lic. iur. Nicolas Keller
lic. iur. Romuald Maier
lic. iur. Samuel Marbacher
lic. iur. Thomas Niedermann
lic. iur. Giancarlo Pellizzari
lic. iur. Christoph Peterer
lic. iur. Stephan Ramseyer
lic. iur. Sabrina Reinhart
lic. iur. Lorenzo Rienzo
lic. iur. Matthias Rölli
lic. iur. Michael Schöb
lic. iur. Catherine Sinz
lic. iur. Richard Stäuber
lic. iur. Tanja Strauch-Frei
lic. iur. Roland Zahner

Quelle: www.gerichte.sg.ch

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December 03, 2006

Raubgut von 1712 in St. Gallen

St. Gallen - Als Raubgut aus dem Toggenburgerkrieg von 1712 wurden wertvolle Handschriften des Klosters St. Gallen fast drei Jahrhunderte lang in Zürich gehortet. (dl/sda)

Die Schätze kehren nun nach St. Gallen zurück - zumindest vorübergehend.
Die Sonderausstellung «Von der Limmat zurück an die Steinach» ist Ausdruck der Beilegung eines langwierigen Kulturgüterstreits. St. Galler und Zürcher Behörden hatten sich Ende April unter Vermittlung von Bundesrat Pascal Couchepin geeinigt.

Gemäss der Vereinbarung kehren 40 aus dem Kloster St. Gallen stammende mittelalterliche Handschriften als Leihgaben für unbestimmte Zeit aus der Zentralbibliothek Zürich in die Gallusstadt zurück. Die Hälfte dieser Handschriften wird bis zum 25. Februar 2007 in der Sonderausstellung gezeigt.

«Herausragende Zeugnisse»
Es handelt sich laut Stiftsbibliothek um «herausragende Zeugnisse der Schreib-, Mal- sowie Buchkunst und Wissenschaft». Ergänzend zum Zürcher «Raubgut», stellt die Stiftsbibliothek eigene Handschriften aus.

Prunkstück der Sonderausstellung ist ein 233 Zentimeter hoher Erd- und Himmelsglobus aus dem 16. Jahrhundert. Auch er war Teil der Zürcher Kriegsbeute von 1712.

Anders als die Handschriften, kehrt der Globus aber nur für drei Monate nach St. Gallen zurück. Danach wird eine Kopie angefertigt und in St. Gallen ausgestellt. Das Original bleibt im Eigentum der Zentralbibliothek Zürich.

Der wertvolle Globus wurde Anfang Woche mit einem klimatisierten Spezialtransporter nach St. Gallen gebracht und von Zügelleuten mit Glacéhandschuhen in den Barocksaal gehievt. Das Original ist bis zum 25. Februar 2007 in der Stiftsbibliothek zu bestaunen.

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December 01, 2006

Christmas Special

A webcam with the view of the monastery St. Gallen and its christmas tree has been added at the bottom of this blog. Unfortunately, the refreshing of the picture might well take a few seconds.

Source of the webcam: klosterplatz.ch

Weihnachtliches Markttreiben in St. Gallen

Die Holzhäuschen stehen bereit, die Waren sind eingetroffen und der Glühwein köchelt bald

Heute um 12 Uhr beginnt der zweite St. Galler Weihnachtsmarkt. Bis zum 21. Dezember verspricht er ein romantisch-besinnliches Einkaufserlebnis zwischen Kloster und Waaghaus.

Aus dem Tagblatt vom 01-12-2006, Katja Fischer

Stehen die 80 Stände des Weihnachtsmarktes verzettelt in der Innenstadt oder kompakt auf dem Klosterplatz? Diese Frage erhitzte so manches Gemüt im Vorfeld des Marktes. Denn die Organisatoren von «Weihnachten in St. Gallen» beklagten sich, dass durch die Verzettelung der Marktstände keine richtige Stimmung entstehe. Sie hätten darum allzu gerne einen Teil des Klosterplatzes gehabt. Dafür gab es jedoch keine Bewilligung.

So reihen sich die 80 kleinen Blockhäuschen mit Giebeldach und Tannenschmuck auch dieses Jahr zwischen Gallusstrasse, Marktplatz und Waaghaus. Für die nötige Weihnachtsstimmung sorgen Glühwein, Kerzenzauber Weihnachtsmelodien und vielleicht schon bald der erste Schnee.

Glühwein und Wollhandschuhe
Wer Geschenke für Weihnachten sucht, der findet am Weihnachtsmarkt sicher etwas Passendes. Vom Christbaumschmuck über wunderschön geschnitzte Krippenfiguren bis Lederwaren, Schmuck und, falls es doch noch Winter wird, Berge von Wollhandschuhen. Auch knurrende Mägen werden am Weihnachtsmarkt gut versorgt. Ob der grossen Vielfalt kann die Wahl schon zu Qual werden. Denn im Gegensatz zum letzten Jahr soll der Markt mehr Verpflegungsmöglichkeiten bieten. Der obligate Glühwein, das Feuerzangenbowlenhaus und der Crêpes-Stand werden auch dieses Jahr nicht fehlen. Neu wird es auch Demonstrationen von Kunsthandwerkern wie einem Glasbläser, Töpfer und einem Goldschmied geben. Kinder können sich auf einem alten Karussell ganz ohne Tingeltangelmusik vergnügen.

Der Weihnachtsmarkt dauert bis zum 21. Dezember und ist jeden Tag ab 12 Uhr geöffnet. Unter der Woche schliessen die Stände um 19 Uhr, donnerstags um 21 Uhr und am Wochenende ist um 18 Uhr Schluss.

Christchindlimarkt
Am 2. und 9. Dezember findet zusätzlich zum Weihnachtsmarkt auch der Christchindlimarkt statt. Zwischen Gallus- und Grüningerplatz präsentieren Hobbykünstler ihre liebevoll gefertigten Bastelarbeiten und Kunsthandwerk. Der Christchindlimarkt ist von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Auch in den Quartieren werden Weihnachtsmärkte veranstaltet.

Wer nach all diesen Märkten immer noch Lust auf Weihnachtsshopping hat, kann sich an den beiden Sonntagsverkäufen am 10. und 17. Dezember von 12 bis 17 Uhr in der Innenstadt ins Getümmel stürzen.

Copyright © St.Galler Tagblatt

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Livecam | St. Gallen

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